Instagram Handle: @lea.davds
Ausführende Firma: Küchen Dörr
Die Ernüchterung bei den großen Ketten
Leas Küchenplanung begann wie bei vielen Bauherren: mit einer intensiven Recherche. "Anfangs hab ich mir hunderte Küchen über Instagram und Pinterest angeschaut um meinen Stil zu finden," erzählt sie. Mit diesen Inspirationen und einem festen Budget von 20.000 Euro machte sie sich auf den Weg zu den ersten Beratungsterminen.
Was folgte, war ernüchternd. "Große Küchenstudios wie Reddy Küchen oder Sommerlad waren eher enttäuschend," berichtet Lea. "Die Beratungen dauerten stundenlang, waren aber wenig design-orientiert. Selbst für Standardküchen wurden mir sehr hohe Preise genannt."
Nach mehreren frustrierenden Terminen landete sie schließlich bei "Küchen Dörr", einem kleinen regionalen Anbieter. "Der Chef hat damals unsere Designervision sofort verstanden, tolle Tipps gegeben und Lösungen gefunden, die genau zu unserem Stil und Budget passten."
Die Kücheninsel – mehr als nur ein Kochplatz
Das Herzstück von Leas Küche ist zweifellos die Insel. "Unser Mittelpunkt wurde die moderne Kücheninsel mit einer Nische für Barhocker, einem flächenbündigen Kochfeld mit Muldenlüfter und einer Keramikarbeitsplatte von Cosentino," beschreibt sie stolz.
Die Entscheidung für die Keramikarbeitsplatte fiel aufgrund konkreter Erfahrungen: "In unserer vorherigen Küche hatten wir Schichtstoffplatten, die schnell verkratzten. Die Keramikplatte von Cosentino ist dagegen unglaublich robust – selbst nach einem Jahr intensiver Nutzung sieht sie aus wie neu."
Besonders praktisch: Das flächenbündige Kochfeld mit integriertem Muldenlüfter. "Keine klobige Dunstabzugshaube, die den Blick stört," freut sich Lea. "Der Muldenlüfter zieht die Dämpfe direkt dort ab, wo sie entstehen."
Deckenhohe Schränke für maximalen Stauraum
Um den verfügbaren Raum optimal zu nutzen, entschied sich Lea für eine besondere Lösung: "Um den Raum zu strecken haben wir uns für deckenhohe Schränke entschieden." Diese reichen bis zur 2,80 Meter hohen Decke und schaffen so nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern lassen den Raum auch größer wirken.
Ein cleveres Detail: "Direkt hinter den Schränken sind Steckdosen für Kaffeemaschine und Co., die einfach mit einem Auszug griffbereit sind." Diese Lösung hält die Arbeitsflächen frei von Geräten und Kabeln, ohne auf Komfort zu verzichten.
Siemens statt Bora – bewusste Entscheidungen beim Budget
Bei der Geräteauswahl setzte Lea auf Qualität zum vernünftigen Preis: "Auf das Preis-/Leistungsverhältnis geachtet. Bei Vorreitern wie Bora bezahlt man den Namen mit, Siemens ist eine preiswertere Alternative bei vergleichbarer Leistung," erklärt sie ihre Entscheidung.
Die Küche ist mit einem Ceranfeld mit Muldenlüfter, einer Kühl-Gefrierkombination und einem Backofen von Siemens ausgestattet. "Wir haben uns bei der Geräteauswahl auf die Beratung des Küchenstudios verlassen und sind sehr zufrieden mit der Funktionalität im Alltag."
Im Budget bleiben durch clevere Planung
"Mit solchen Tricks konnten wir dann tatsächlich innerhalb unserer 20.000€ bleiben," betont Lea. Der endgültige Preis belief sich auf 20.905 Euro inklusive 1.463 Euro für den Aufbau – eine beachtliche Leistung angesichts der hochwertigen Materialien und durchdachten Planung.
Ein konkreter Spartipp von Lea: "Auszüge sind zum Beispiel günstiger als Einlegeböden. Wir haben genau überlegt, wo wir welche Innenausstattung wirklich brauchen."
Die Bewährungsprobe im Alltag
Nach einem Jahr intensiver Nutzung zeigt sich: Die Küche funktioniert genau wie geplant. "Die schlichte, zeitlose Optik und das geradlinige Design gefallen uns jeden Tag aufs Neue," sagt Lea. "Die Küchenfarbe ist besonders interessant – bei Sonne eher beige, im Schatten eher grau, aber immer warm und einladend."
Nur eine kleine Anpassung hat sie vorgenommen: "Wir haben nachträglich noch Blenden bestellt, damit die Küche wirklich deckenhoch ist. Wir wollten erst sehen, wie viel Luft noch nach oben ist, bevor wir diese Entscheidung trafen."