Der Hintergrund: Ein renovierungsbedürftiges 60er-Jahre-Haus
Als Maria ihr freistehendes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1960 kaufte, war die alte Haustür eines der ersten Dinge, die fliegen mussten. "Die alte Tür passte einfach nicht mehr zum Stil, den wir uns vorstellten", erinnert sich Maria. Im Zuge der Komplettsanierung vor 10 Jahren sollte eine neue, moderne Tür her – ein Projekt, das später für unerwartete Lacher sorgen würde.
Die Haustür: Eine beeindruckende Sonderanfertigung
Die neue Tür ließ Maria 2013 von der Schreinerei Danzer aus Wuppertal anfertigen. Mit stolzen 1,18 Metern Breite und 2,21 Metern Höhe ist das gute Stück ein echter Blickfang. "Wir wollten etwas Besonderes, keine Standardware aus dem Baumarkt", erzählt Maria. Die Kombination aus Kunststoff und Stahl mit integrierter Sprechanlage kostete zwar satte 3.500 Euro, aber das war es Maria wert.
Der unerwartete "Hausbaufail"
"Stellt euch vor, ihr investiert 3.500€ in eine neue Haustür und dann kann das eigene Kind sie nicht mal aufschließen!" Maria muss heute noch schmunzeln, wenn sie davon erzählt.
Was niemand bedacht hatte: Das Schloss saß so dicht an der Türlaibung, dass man regelrecht Kraftakrobatik betreiben musste, um den Schlüssel zu drehen. Für Marias damals 7-jährige Tochter ein Ding der Unmöglichkeit. "Sie stand oft weinend vor der Tür und kam nicht rein – das war echt frustrierend für uns alle."
Die innovative Lösung: Fingerprint statt Schlüssel
Statt die teure Tür wieder rauszureißen, hatte Maria eine zündende Idee: Ein Fingerprint-Scanner musste her! Für 900 Euro ließ die Familie nachträglich einen biometrischen Türöffner installieren.
"Ihr hättet die Augen meiner Tochter sehen sollen!", schwärmt Maria. "Plötzlich konnte sie wie Harry Potter mit einer Berührung die Tür öffnen." Der anfängliche Frust verwandelte sich in pure Begeisterung. "Sie führt den Scanner heute noch jedem Besucher vor und tut so, als hätte sie Zauberkräfte. Manchmal muss ich sie regelrecht weglocken, weil sie so viel Spaß damit hat!"
Finanzieller Bonus: KfW-Zuschuss
"Psst, kleiner Geheimtipp", flüstert Maria, "wir haben sogar noch einen KfW-Zuschuss von 500 Euro bekommen!" Damit reduzierte sich die Investition in den Fingerprint-Scanner auf überschaubare 400 Euro – ein echtes Schnäppchen für so viel Alltagsfreude.
Marias Tipps für eine erfolgreiche Haustürplanung
- Alltagstauglichkeit checken: "Fragt euch: Kann mein Kind damit umgehen? Kommen ältere Familienmitglieder damit klar? Theoretisch schöne Lösungen können praktisch zum Albtraum werden."
- Nicht überstürzen: "Nehmt euch Zeit zum Überlegen. Wir haben zu schnell entschieden und mussten nachbessern."
- Nach Förderungen suchen: "Es gibt oft Zuschüsse für Modernisierungen – fragt nach und spart bares Geld!"